6 Wahrheiten über QR-Codes

Beispiel: Bosch QR-Code (Aufsteller)

Für die einen sind sie die Heilsbringer zur Verknüpfung der realen mit der digitalen Welt. Für die anderen brotlose Effekthascherei. Die Rede ist von den „Quick-Response-“ oder kurz: „QR-Codes“. Was stimmt nun? Hier meine 6 Wahrheiten, die Sie bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz dieser Technik kennen sollten. Und außerdem: nützliche Tipps, wie Sie mit diesen Wahrheiten am besten umgehen.

6 wahrheiten über qr-codes

Wahrheit 1:
QR-Codes können tatsächlich die Response steigern.

Je einfacher wir es dem Kunden machen, mit der Marke oder dem Unternehmen in Kontakt zu treten, desto eher wird er dies auch tun. Und genau dafür sind QR-Codes geschaffen worden. Der Kunde muss den Code auf dem Plakat oder in der Anzeige einfach nur mit seinem Smartphone abfotografieren – und, schwupps, schon ist der Kontakt hergestellt! Dabei dürfen Sie aber nicht vergessen, dem Kunden zu sagen, WARUM er mit Ihnen in Kontakt treten soll. Sonst nützt all die Einfachheit nichts. Kurz: Ihr QR-Code braucht eine aktivierende Botschaft, ein Mehrwert-Versprechen, dann kann er sich tatsächlich für Sie bezahlt machen. Wir helfen Ihnen gern dabei.

Wahrheit 2:
QR-Codes sind immer noch etwas Besonderes.

Auch wenn es diese Technik nun schon ein paar Jahre gibt: QR-Codes sind noch weit weg von der Gewöhnlichkeit einer Telefonnummer oder Internetadresse. Von daher können Sie allein mit dem Einsatz von QR-Codes die Modernität Ihres Unternehmens unterstreichen. Aber vergessen Sie dabei nicht, den Leuten zu sagen, WIE die Kontaktaufnahme funktioniert und WAS sie zu tun haben. Denn was auf viele Menschen neu und innovativ wirkt, ist ihnen gleichzeitig noch nicht genügend vertraut: Nur etwas mehr als die Hälfte der Deutschen wissen, „wie das mit diesen Codes geht“.

Wahrheit 3:
Für drei Viertel sind QR-Codes irrelevant.

Es klingt ernüchternd: Drei von vier Menschen nutzen QR-Codes überhaupt nicht. Entweder, weil sie die Technik (noch) nicht interessiert. Oder weil sie (noch) nicht wissen, wie man sie nutzt. Oder, und auch diese Personen gibt es tatsächlich noch: weil sie schlichtweg (noch) kein Smartphone besitzen. Dies alles belegt eine repräsentative Studie zum Thema „Nutzung und Akzeptanz von QR-Codes“, realisiert von SKOPOS Strategic Research im April 2012, die wir Ihnen gern näher vorstellen. QR-Codes sind damit (noch) weit weg vom Massen-Response-Mittel. Aber, und das ist die gute Nachricht: Der Siegeszug der QR-Codes ist kaum noch aufzuhalten. Und bereits heute besteht bei bestimmten Zielgruppen eine hohe Nutzungsbereitschaft. Siehe nächste Wahrheit. 

Wahrheit 4:
QR-Codes sind männlich und jung.

Sie sollten Ihre Quick-Response-Erwartungen nicht zu hoch stecken, wenn Sie zum Beispiel eine Kosmetikkampagne für ältere Damen planen. Denn wie bei vielen technischen Neuerungen finden Sie auch im Fall der QR-Codes die „Early Adopter“ eher bei jüngeren und männlichen Personen. Bei diesen Zielgruppen kann der Einsatz eines QR-Codes sehr wirkungsvoll sein. Aber auch hier gilt: Ihr QR-Code muss einen attraktiven Mehrwert bieten, sonst wird er auch von jungen Männern links liegen gelassen.

Wahrheit 5:
QR-Codes sind hässlich.

Da haben uns die Japaner, die die QR-Codes erfunden haben, ganz schön was eingebrockt: Diese kantigen Klötze mit dem Charme von 80er-Jahre-Computerspielen (Pacman und Tetris lassen grüßen) mögen für sich genommen ihren Reiz haben. Aber reden wir nicht drum herum: In 99 % der Fälle haben sie mit dem Rest unseres Kampagnen-Designs nichts zu tun, im Gegenteil: Sie wirken wie hässliche Fremdkörper und stören die Gesamtwahrnehmung. Uns
Kreativen bleiben oft nur zwei Möglichkeiten: weggestalten – oder gewitzt damit umgehen. Wie die Firma Lego, die den Code gleich aus ihren Steinen baute. Oder der Künstler Bernhard Hopfengärtner, der es mit seinem auf einem Getreidefeld angepflanzten Code bis ins MoMA in New York geschafft hat. Und wir haben da auch noch ein paar Ideen …

Wahrheit 6:
QR-Codes sind nur der Anfang.

Vielen Unternehmen, aber auch Agenturen ist nicht bewusst, dass es mit einem QR-Code allein nicht getan ist. Wenn ein Konsument schon bereit ist, in aller Öffentlichkeit unser Plakat abzufotografieren, hat er zu Recht hohe Erwartungen. Enttäuschen Sie ihn nicht mir einer lieblosen Verlinkung auf Ihre Homepage! Gefragt ist spezieller, situations- und bedarfsgerechter Content. Und der muss selbstverständlich mobileoptimiert sein. Vor allem aber sollten Sie sich vor plumper Werbung hüten. Belohnen Sie den Reagierer mit Substanz: handfesten, gut aufbereiteten Informationen, toller Unterhaltung oder Gewinnchancen bis hin zu exklusiven Einkaufsvorteilen – dann kommt er auch gerne wieder. Vielleicht schon bald als Kunde.

Beispiel: Bosch QR-Code Aufkleber

Sie möchten mehr über den richtigen Einsatz von QR-Codes erfahren? Ein Anruf unter 089 244413-137 (Tanja Majic) genügt – wir kommen gern zu einem unverbindlichen Austausch bei Ihnen vorbei.