Kundenberatung – Verantwortung und Chance für Agenturen

Was kann es schöneres geben, als ein Ziel vor Augen zu haben? Im letzten Weihnachtsurlaub mit der Familie war mein Ziel: Die Berge. Endlich den Schnee genießen und ein paar freie Tage zum Entspannen, dachte ich mir. Also: Koffer gepackt, den kleinen Sohn und die Frau ins Auto verfrachtet und los ging’s.RogerWasilewski_Blogartikel_Kundenberatung_1200x675Im Urlaub sieht man als Vater ja so manches lockerer und so gab es für meinen Sohn zum Start eine Schoko-Semmel, Gummibärchen als kleinen Snack und etwas später eine Leberkas-Semmel. Warum auch nicht. Ist ja Urlaubszeit. Die Warnungen meiner Frau hatte ich habe ich dabei außer Acht gelassen. Kaum waren wir über den Brenner musste ich meine Rechnung zahlen: Ein kurzes „Uah“ und sämtliche Semmeln samt Belag waren im Auto verteilt.

Alle Wünsche erfüllen ist nicht immer der beste Rat

Ich wollte meinem Sohn eine Freude machen und habe ihm letztlich einfach alles auf’s Auge gedrückt, was ich vielleicht nicht mal als gut, aber irgendwie als passend für den Urlaub empfunden hatte. Mein Sohn hingegen dachte sich: Dinge, die es sonst nicht so oft zu essen gibt, sollte man direkt verdrücken. Die Verlockung war groß und Papa hatte es ja empfohlen. Ich gebe zu, ich habe an diesem Tag eine schlechte Auswahl für ihn getroffen. Das Ergebnis: Frau angekast, Sohn krank.

Wir haben eine Verantwortung unseren Kunden gegenüber

Das könnte uns auch im Umgang mit unseren Kunden passieren. Oft wissen potenzielle Kunden nicht, was gut für sie ist. Es wird hingenommen, was der Agenturpartner empfiehlt, ohne zu hinterfragen. Manchmal kann auch gar kein Hinterfragen stattfinden, da es keinen Ansatz für eine konkrete Frage gibt.

Die Kunden sind darauf angewiesen, dass Agenturen sie gut beraten. Schließlich kaufen sie sich Expertise ein. Wer diese Verantwortung nicht ernst nimmt und als Aufgabe annimmt, geht fahrlässig mit dem Vertrauen der Kunden um. Jeder einzelne Mitarbeiter einer Agentur hat in meinen Augen die Verantwortung, Kunden erfolgreich glücklich zu machen. Unser Know-how ist die Basis , die Ziele unserer Kunden zu erreichen – nicht blind, sondern immer hinterfragend. Wir stellen die richtigen Fragen und gehen als beratender Sparringspartner einen gemeinsamen Weg mit unseren Kunden.

Die Devise dabei: Klar definiert, strukturiert und nie überfordernd, immer mit den richtigen Maßnahmen, keinem Hype hinterherlaufend, keinen selbsterfundenen Marketing-Propheten folgend und nicht den Futtersack voll Gold im Fokus.

Auch ich will mehr bewirken – bei straight.

Diese Erkenntnis hat auch meine Entscheidung bestärkt, nach 12 Jahren wieder den Schritt in eine Festanstellung zu wagen. straight ist nicht nur eine Floskel, sondern steht für direkte offene Kommunikation (intern und extern). Man versteht sich nicht als „Besserwisser“, sondern als Mitdenker und „Mehr-Bewirker“. Die drei Kernsegmente strategische Markenführung/Positionierung, digitale Kommunikation und analoge Kommunikation bieten ein spannendes Spektrum. Hier besinnt man sich auf die seit Jahren gewachsene Expertise und gleichzeitig werden Trends genauestens angeschaut und analysiert, was den Kunden helfen kann.

Und ja, auch die Klassik lebt und wird von vielen unserer Kunden geliebt und geschätzt. Nie alleine, aber oft im Zusammenspiel mit sämtlichen digitalen Kommunikationswegen. Diese Ansätze entsprechen auch meinen Vorstellungen, wie gute Kundenbetreuung auszusehen hat und so freue ich mich, nun als „straighty“ Teil vom Team zu sein.

Um eine Erkenntnis reicher

Der Fehler im Weihnachtsurlaub hat mich also zumindest um eine Erkenntnis reicher gemacht: Beratung ist eine große Verantwortung – egal ob in der Agentur oder als Vater. Mal sehen zu welchen Erkenntnissen mich der Osterurlaub bringt 😉 …